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Diese Geschichte dürfte Ihnen bekannt vorkommen. Der reichlich
naive, gutmütige Theodor ist König auf Korsika. Um bei
allen beliebt zu sein und als echter Lebemann gibt er auf Anraten
seines Beraters Gafforio viel zu viel Geld aus und verschuldet sich
immer mehr.

Der einzige Ausweg scheint schließlich eine Flucht nach
Venedig. Ohne Geld in der Tasche versuchen Theodor und Gafforio
die Tochter des Wirtshausbesitzers Taddeo zur Hochzeit zu bewegen,
um auf diesem Weg wieder liquide zu werden.
Doch diese Pläne behagen naturgemäß dem Freund
Lisettas, Sandrino, gar nicht. Und so beginnt eine Verschwörung,
bei der keiner der Protagonisten am Ende ganz schuldlos dasteht.
Giovanni Paisiello (1740 - 1816) gehörte zu Zeiten Mozarts
zu den beliebtesten Komponisten. Sein "König Theodor in
Venedig", für den Wiener Hof komponiert, wurde zu dem
gesellschaftskritischsten Werk vor Mozarts "Hochzeit des Figaro".
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